Für die, die aus der westlichen Ecke Deutschlands kommen, und nicht immer in dem heimischen Löchern
Tauchen möchten ist das Grevelingenmeer und die Oosteschelde im Süden der Niederlande ein
lohnendes nicht allzu weit entferntes Ziel.
-> Eine Tauchgenehmigung wird seit Juni 2002 nicht mehr benötigt ! <-
Tauchplätze gibt es reichlich in der Gegend. Deswegen hier auch nur eine kurze Beschreibung einiger Plätze,
die ich auch selber schon betaucht habe.
Das Grevelingenmeer ist ein abgedeichter Salzwasserteil der Nordsee, wobei die Oosterschelde voll den
teilweise sehr starken Gezeiten ausgesetzt ist. Hier sollte auch nur kurz vor und nach dem Gezeitenstillstand
getaucht werden. Gezeitentabellen liegen in jeder Basis aus.
Was gibt es den überhaupt zu sehen ?
Die Sichtweiten können sehr schwanken. Ich hatte schon Sichtweiten von 10 Metern und mehr
( Zeelandbrücke ), aber auch kann es vorkommen, dass man nicht weiter als einen halben Meter sehen kann.
Wann und wo es gute Sichtweiten gibt, lässt sich schlecht voraussagen, aber meistens ist die Sicht in der Oosterschelde besser.
An den Einstiegen im Grevelingenmeer stösst man meistens auf viel Tang und Seegras. Wo aber die Sicht auf
den Sandigen Untergrund frei gegeben wird, wimmelt es von Kleintieren, wie Krebsen, Seesternen, Plattfischen,
Grundeln und vielen anderen. Danach, wenn es etwas Tiefer heruntergeht, endet der Grünbewuchs und auf
sandigem später auch teilweise schlammigen Untergrund bekommt man dann u.a. Schwämme, Anemonen und Hummer zu sehen. Bei genauem Hinsehen auch Gespensterkrabben.
Die Einstiege an der Oosterschelde sind etwas Schwieriger, aber die Unterwasserwelt ist Artenreicher, da es
auf Grund der Gezeiten immer zu einem Frischwasserfluss kommt. Gespensterkrabben, Krebse und Anemonen
sind meistens um einiges größer als im abgedeichten Geevelingenmeer.